Werke von DDr. Friedrich Wessely

grundlegende Schriften

Hier finden Sie für das Oratorium in Wien grundlegende Schriften Friedrich Wesselys über das geistliche Leben. Es sind Schätze, die langsam wieder bekannt werden. Profitieren Sie von der Möglichkeit, die Werke dieses begnadeten Priesters ausdrucken zu können!

Leben aus Gott und für Gott
Wie gelangt die Seele zur Heiligkeit? Wessely gibt Wegweisung und schöpft aus der Theologie, der Tradition und der Hl. Schrift.
Aszetisch-mystische Theologie
Vorlesung mit anschaulicher Erklärung zur Wirkweise Gottes auf die Seele und ihre Möglichkeiten und Hindernisse auf dem Weg zur Vollkommenheit.

biographische Skizze

Geboren 12. Mai 1909 als drittes und letztes Kind einer Beamtenfamilie in Wien-Dornbach. Gymnasium, Reifeprüfung 1920. Ein Semester Medizin, dann Studium der Geschichte und Kunstgeschichte (1926 Doktorat) 1920-1923 engerer Kontakt mit dem damals in Wien wirkenden P. Friedrich Kronseder SJ, der ihn mit der Geisteswelt des hl. Johannes vom Kreuz bekannt macht und ihm die 30tägigen Ignatianischen Exerzitien gibt. Am Schluss dieser Geistlichen Übungen private Gelübde, die der Formal der SJ nachgebildet sind.

Eintritt in’s Wiener Priesterseminar, 1930 Priesterweihe. Kaplan in Mödling bei Wien. 1933 Studienpräfekt im Wiener Priesterseminar, 1936 – 1945 Spiritual. 1936 Doktor der Theologie; 1939 Habilitation. 1940 Lehrverbot durch das NS Regime ohne Angabe von Gründen.

Sein Plan für die Reform des Wiener Priesterseminars (starke Betonung der Selbsttätigkeit der Studenten auf Grund einer von ihm erarbeiteten Geistlichen Grundlage; die Vorstehung sollte ein Oratorium auf gleicher Grundlage bilden) wurde von der kirchlichen Obrigkeit nicht akzeptiert. Wessely war seiner Zeit weit voraus; seine Vorstellungen decken sich weitgehend mit dem Vaticanum II.

Wessely geht an die Universität und liest dort Christliche Philosophie und sein „eigentliches Fach“ die „Askese-Mystik“. Intensive weitere Beschäftigung mit Johannes vom Kreuz und der „französischen Schule“ des Kardinals Berulle.

Intensive Exerzitientätigkeit, besonders für Priester; Schwesternseelsorge (Karmel und Heimsuchung) 1948 Predigtreihe über das „Geheimnis Mariens“ zur Verdeutlichung der Weltweihe an das Unbefleckte Herz durch Pius XII. Einführung der Legion Mariens in Österreich, der er fortan bis zu seinem Tod am 6. Dezember 1970 hingebungsvoll dient.

Literarische Tätigkeit: Erklärungen der Lehre des hl. Johannes vom Kreuz, Jahrbuch für Mystische Theologie; Aufsätze über die Legion Mariens, „Eins mit Gott durch Maria“ etc.

Die für das Priesterseminar erarbeiteten „Geistlichen Grundlagen“ sind wesentlich für die geistliche Ausrichtung des 1978 in Österreich eingeführten Oratoriums des hl. Philipp Neri geworden. Vgl. Adelheid Liechtenstein OCist „Friedrich Wessely“ Salterrae Verlag Maria Roggendorf, Österreich.

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Röm.-kath.
Pfarre St. Rochus und Sebastian
Landstraßer Hauptstraße 54-56
1030 Wien
Österreich

Bus 4A, 74A / U-Bahn U3 - Station Rochusgasse

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